Förderverein der

Stadtbücherei Erftstadt e.V.

Wir fördern die Stadtbücherei durch Öffentlichkeitsarbeit
und nicht zuletzt durch unseren finanziellen Beitrag.
Wir laden Sie dazu ein, uns dabei zu helfen.

Unsere Aktivitäten

Aktuelles - Vergangenes - Zukünftiges

2025

Das philosophische Café
MENSCHEN und GRENZEN

MENSCHEN und GRENZEN

Philosophische Cafés des Fördervereins der Stadtbücherei sind seit Langem eine Einladung für gute Unterhaltung und anregende Gespräche.

Im letzten Jahr startete die Reihe „Menschen und Grenzen“. Darin beleuchteten wir die „Grenzgänge“ unserer Gesellschaft, blickten auf derzeitige Debatten und historische Ereignisse.

Wir freuen uns, dass unsere Veranstaltungen viele Menschen angesprochen haben und setzen die Reihe nun fort mit neuen, aktuellen Themen und einem neuen Schwerpunkt.

Was bedeutet es, in einer Gesellschaft zu leben, die von Migration geprägt ist? Wie formen Erfahrungen von Ankunft, Heimat und Identität unsere gemeinsame Zukunft? In offenen Gesprächen wollen wir auf die Perspektiven, Chancen und Herausforderungen blicken.

Und so bieten sie auch weiterhin den Hintergrund für die diesjährigen Themen: Unter dem Motto „Überleben – weiterleben – Zusammenleben“ wenden wir uns neuen Grenzerfahrungen zu.

Kuratiert wird die Reihe „Menschen und Grenzen“ von Monika Nießen-Horré vom Förderverein der Stadtbücherei zusammen mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Erftstadt, Sandy Auert, Philipp Wasmund vom Netzwerk „Vielfalt Erftstadt“, und Prof. Matthias Bickenbach, Hochschullehrer an der Universität zu Köln.



Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen:

www.vielfalt-erftstadt.de

Facebook:
@Förderverein Stadtbücherei Erftstadt
@Vielfalterftstadt

11.12.2025

Zusammenleben?

Dr. Matthias Bickenbach, Philipp Wasmund, Monika Nießen-Horré

11. Dezember 2025, 19:30 Uhr
Pfarrzentrum St. Kilian
Franz-Busbach-Straße 9, Lechenich


Podiumsdiskussion zum Abschluss der Reihe.

Mit:
Prof. Matthias Bickenbach
Philipp Wasmund
Monika Nießen-Horré

Moderation: Sandy Auert

13.11.2025

Drei Kameradinnen

Shida Bazyar

13. November 2025, 19:30 Uhr
Ev. Gemeindezentrum
An der Vogelrute, Lechenich


Autorinnenlesung mit Shida Bazyar

Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet drei Frauen eine tiefe Freundschaft. Doch egal wo, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt. Shida Bazyar ist eine vielfach preisgekrönte Autorin, die mit kompromissloser Sprache und mit unbedingter Kraft erzählt.

25.09.2025

Denkmodelle für Gegenwart und Zukunft der Demokratie

25. September 2025, 19:30 Uhr
Pfarrzentrum St. Kilian
Franz-Busbach-Straße 9, Lechenich


Seit fast 20 Jahren kursiert der Begriff „postmigrantisch“, ohne dass er allgemein bekannt wäre. Was damit gemeint ist und warum er produktiv ist, um Probleme der Gegenwart und Zukunft in den Blick zu bekommen, soll ausgehend von soziologischen Beiträgen und anhand postmigrantischer Literatur zur Debatte gestellt werden. Das sperrige Wort verwandelt sich dann in einen klaren Blick auf unsere Demokratie und einen literarischen Reichtum, den es zu erkunden lohnt.

10.07.2025

Plautdietsches Leben

Elina Penner

10. Juli 2025 , 19:30 Uhr
Stadtbücherei
Bonner Straße 29, Lechenich


Autorinnenlesung mit Elina Penner

Nelli ist als kleines Mädchen als Russlanddeutsche nach Minden gekommen. Sie spricht Plautdietsch und isst Tweeback und versucht, in der Provinz und dem neuen deutschen Leben anzukommen. Aber die Geschichten über ihr früheres Leben lassen sie nicht los. Elina Penner schreibt über das Leben von Familien aus der sogenannten „Arbeiterschicht”. Und sie erklärt seit 30 Jahren ihre Biografie und wieso sie mennonitischplautdietsche Deutsche ist und keine Russin.

08.05.2025

Asche und Feuer

Prof. Matthias
									Bickenbach

8. Mai 2025 , 19:30 Uhr
Stadtbücherei
Bonner Straße 29, Lechenich


Vortrag von Prof. Matthias Bickenbach

Anlässlich der NS-Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 geht der Vortrag der nationalsozialistischen Rhetorik der Flammen nach und zeigt auf, welcher Begründung sie bedurfte und warum gerade Literatur zur Zielscheibe wurde, nicht zuletzt die Kurt Tucholskys. Schon auf seinen Köln-Reisen 1928/29 muss er die Erfahrung der Ausgrenzung machen, die am Ende in den rituellen „Flammensprüchen“ der Bücherverbrennung ihre Konsequenz findet. Was Tucholsky konkret vorgeworfen wurde und wie er darauf reagiert hat, zeigt eine überraschende Wendung. In der Asche, die bleibt, stiftet sich ein „Immergrün“ (Erich Kästner), ein Gedächtnis der Barbarei.

27.03.2025

Überleben - auf hoher See

Podiumsdiskussion

27. März 2025 , 19:30 Uhr
Café im Geske-Kulturhaus
Gustav-Heinemann-Str. 1a Liblar


Podiumsdiskussion

Die „Flüchtlingsflut“ ist eine vielfach verwendete Metapher, die das Bild der Flut als Bedrohung nutzt. Was aber, wenn man die Fahrt auf hoher See ernst nimmt? Das Meer hat als das schlechthin Andere des festen Landes eine lange Tradition, in der nicht nur das Abenteuer, sondern vor allem die Gefahr zentral ist. Dass damit auch philosophische Einstellungen zur Debatte stehen, zeigen philosophische und literarische Texte über den „Schiffbruch mit Zuschauer“ bis hin zu „Moby Dick“. Können wir aus den Verhaltenslehren des Meeres Rückschlüsse auf unser eigenes Handeln ziehen?

2024

Das philosophische Café
MENSCHEN und GRENZEN

MENSCHEN und GRENZEN

In diesem Jahr startete die Reihe „Menschen und Grenzen“. Darin beleuchteten wir die „Grenzgänge“ unserer Gesellschaft, blickten auf unserer Gesellschaft, blickten auf aktuelle Debatten und historische Ereignisse. Welche Grenzen haben wir in unserer Kommunikation, unserer Sprache? Was bleibt zurück von der deutsch-deutschen Teilung? Wir hörten zu, diskutierten mit, wenn es um das Überschreiten von Grenzen ging, wenn man an die „Heimat“ dachte. Wir beleuchteten die deutsche Geschichte über die Jahrhunderte, in der die Frage nach Grenzen und dem „Vaterland“ immer wieder gestellt wurde.

Wir freuen uns, dass unsere Veranstaltungen viele Menschen angesprochen haben und gehen nun in das zweite Halbjahr mit neuen, spannenden Themen.

Anlass ist das 40. Jubiläum des Fördervereins der Stadtbücherei Erftstadt e.V..

Seit vier Jahrzehnten sind seine Mitglieder eine wichtige Säule für die Büchereien als Ort der Bildung, der Unterhaltung und des Miteinanders. Nicht nur finanziell, sondern mit (bisweilen sehr) eigenen Veranstaltungen trägt der Verein zur Kultur in Erftstadt bei. Zahlreiche literarische Revuen und eine lange Reihe Philosophischer Cafés wurden mit den Jahren zu einem Label für gute Unterhaltung und anregende Gespräche.

Kuratiert wird die Reihe „Menschen und Grenzen“ zusammen mit dem Netzwerk „Vielfalt Erftstadt“, der Integrationsbeauftragten der Stadt Erftstadt, Sandy Auert, und Dr. Matthias Bickenbach, Autor und Hochschullehrer an der Universität zu Köln. Die Kooperation wird fortgesetzt, so viel sei schon verraten, und in weiteren Highlights im nächsten Jahr Ausdruck und Publikum finden.



Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen:

www.vielfalt-erftstadt.de

Facebook:
@Förderverein Stadtbücherei Erftstadt
@Vielfalterftstadt

12.12.2024

Denk' ich an ... Kultur

Philosophisches Café

Dr. Matthias Bickenbach, Ulrich Harbecke, Philipp Wasmund, Monika Nießen-Horré

Donnerstag, 12. Dezember 2024, 20:00 Uhr
Stadtbücherei
Bonner Straße 29


Kultur ist gut, denken wohl die meisten Menschen. Aber was ist Kultur, was macht sie aus? Warum fällt es uns so schwer von „der Kultur“ zu sprechen?

Ein weiter Kulturbegriff umfasst kulturelle Rituale und „Kulturtechniken“ wie Körperpflege, Essen und Kleidung, auch Schrift und Lesen. Dem steht die engere Bestimmung als Kunst und Kultur zur Seite.

Selten aber wird über die Grenzen von Kultur nachgedacht. Zwar hat man vom „Kampf der Kulturen“ schon gehört, damit ist jedoch der weite Begriff gemeint, während in der Kunst die Mischung unterschiedlichster Perspektiven „normal“ ist. Woher kommt diese Asymmetrie?

Zum Abschluss der Veranstaltung wollen wir darüber debattieren, welche Kultur wir für uns selbst als „normal“ ansehen und warum es so schwer ist, die Grenzen der Kultur zu öffnen.

Zur Diskussion laden ein:
Dr. Matthias Bickenbach
Dr. Ulrich Harbecke
Philipp Wasmund

Monika Nießen-Horré
Moderation: Sandy Auert

21.11.2024

Denk' ich an ... Konflikte

Autorenlesung mit:

Dr. Cornelius Bormann

Dr. Cornelius Bormann

Donnerstag, 21. November 2024, 19:30 Uhr
Stadtbücherei
Bonner Straße 29


Der Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 war der konkrete Anlass für den Gaza-Krieg. Die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern haben tiefer liegende Wurzeln.

Cornelius Bormann, der Theologie studierte und als Redakteur des WDR arbeitete, beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit der spannungsreichen, Jahrtausende alten Geschichte von Juden und Arabern.

Beginnend etwa 1.000 vor Christus, als die Juden nach ihrem Zug durch die Wüste in das gelobte Land kamen, in dem die arabischen Kanaanäer lebten, über das Entstehen des Zionismus um 1900 und die jüdische Einwanderung nach Palästina, wodurch sich die Spannungen erneut verschärften bis zur Staatsgründung Israels, die die Spannungen explodieren ließ und die bis heute anhalten, zeichnet Cornelius Bormann die jüdisch-arabische Geschichte nach und ist zu einem anschließenden Gespräch gerne bereit.

08.10.2024

Denk' ich an ... Grenzen

Autorenlesung mit:

Dr. Ulrich Harbecke

Dr. Ulrich Harbecke

Donnerstag, 8. Oktober 2024, 20:00 Uhr
Köttinger Dorfleben
Peter-May-Straße 43


Wer eine Grenze erkennen will, muss sie überschreiten. Begnadete Grenzgänger wollen wissen, wie weit sie dabei zu weit gehen können. Künstler, Philosophen, Schriftsteller laufen zur Hochform auf, wenn man ihnen Zäune oder Gräben zieht. Sie lassen auf Gefahr eines Schnupfens frische Luft ins Haus. Sie lieben es, Spielräume zu erweitern. Sie springen gern, auch über den eigenen Schatten.

Der Erftstädter Journalist, Autor, Komponist und Maler lädt ein zu einem Abend mit Risiken und Nebenwirkungen - vor allem mit kreativer Inkontinenz.

15.08.2024

Denk' ich an ... Krieg

Philosophisches Café mit:

Dr. Ulrich Harbecke

Dr. Ulrich Harbecke

Donnerstag, 15. August 2024, 19:30 Uhr
Stadtbücherei
Bonner Straße 29


Über den Krieg philosophieren? Das erscheint absurd. Wenn Scharfmacher und Einpeitscher das Sagen haben, wenn Völker über einander herfallen und sich massakrieren, ganze Länder in Schutt und Asche fallen und Generationen in Schuld und Schande verstummen, da sollte noch Raum sein für Nachdenken und eine Kultur des Verstehens? – Gerade dann, so glauben wir, wird der Dialog zum Über-Lebensmittel der Vernunft. Auch im Streit ist Zuhören das stärkste Argument, und „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“ (Hannah Arendt)



Dr. Ulrich Harbecke

2024

Das philosophische Café
MENSCHEN und GRENZEN

„Grenzschicksale“ von Ines Godazgar

Seit vierzig Jahren trägt der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt e.V. mit (bisweilen sehr) eigenen Veranstaltungen zur Kultur in Erftstadt bei. Zahlreiche literarische Revuen und eine lange Reihe Philosophischer Cafés wurden mit den Jahren zu einem Label für gute Unterhaltung und anregende Gespräche.

Zuletzt luden der Förderverein und die Integrationsbeauftragte der Stadt Erftstadt, Sandy Auert, zu einer Diskussion mit Pfarrer Willi Hoffsümmer und Prof. Dr. Matthias Bickenbach ein, in der rege über die Grenzen in unseren Köpfen gesprochen wurden, die es zu überwinden gilt, wenn wir uns über Grenzüberschreitungen, Einwanderung, Flüchtlingszahlen, Aufnahmekontingente und Integration austauschen wollen.

Wer sind wir? Was wollen wir? Was wollen wir nicht? Was können wir abgeben/teilen, was nicht? Das scheinen Fragen zu sein, die immer wieder auftauchen, wenn wir uns mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft befassen.

Nun werden diese Themen in einer Reihe zum 40. Jubiläum des Fördervereins weiter vertieft. Wir freuen uns auf Sie bei spannenden Gesprächen und neuen Gedanken.


Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen:

www.vielfalt-erftstadt.de

Facebook:
@Förderverein Stadtbücherei Erftstadt
@Vielfalterftstadt

25.04.2024

Denk' ich an ... Grenzen

Buchpräsentation „Grenzschicksale“ von Ines Godazgar

„Grenzschicksale“ von Ines Godazgar

Donnerstag, 25. April 2024, 19:30 Uhr
Buchhandlung Köhl
Bonner Straße 17


„Vor spontanen Verwandtschaftsbesuchen waren wir sicher.“ Das ist die bittere, schwarzhumorige Aussage von Menschen, die im Abschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Altmark und Harz zu beiden Seiten von Stacheldraht und Grenztürmen gelebt haben. Ines Godazgar, wissenschaftliche Redakteurin für DDR-Aufarbeitung lässt in ihrem Buch „Grenzschicksale. Als das grüne Band noch grau war“ dreißig Zeitzeugen zu Wort kommen, die entlang der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zu Hause waren.

21.03.2024

Denk' ich an ... Deutschland

Philosophisches Café mit
Prof. Dr. Matthias Bickenbach

Prof. Dr. Matthias Bickenbach

Donnerstag, 21. März 2024, 19:30 Uhr
Stadtbücherei Lechenich
Bonner Straße 29


Was ist Deutschland für Sie? Wie passen heute Kritik und Heimatgefühl zusammen? Das Philosophische Café lädt zu einer Reise ein, auf der wir auch Heinrich Heine und seinem „Deutschland. Ein Wintermärchen“ begegnen, der damals nach über zehn Jahren Exil wieder nach Hause reiste. Es treten auf: Karl der Große, der Kölner Dom, Barbarossa, 34 Fürsten, 16 Bundeländer, der deutsche Michel und die „Sehnsucht nach dem Vaterlande“.

29.02.2024

Denk' ich an ... Heimat

Buchpräsentation „Flügelschläge“ von Elvira Santos mit musikalischer Begleitung von Wolfram Fuchs

Elvira Santos

Donnerstag, 29. Februar 2024, 19:30 Uhr
Köttinger Dorfleben
Peter-May-Straße 43


Elvira Santos wurde in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren. 1991 kam sie nach Deutschland und studierte Germanistik. Ihre Wahlheimat ist Erftstadt, wo sie mit ihrem Mann lebt. Ihre Heimat hat Elvira Santos verlassen, doch trägt sie sie in ihrem Herzen. Ihre Geschichte(n) hat sie mitgebracht.

Im Rio de Janeiro der 1960er wächst die achtjährige Vera mit ihren drei Geschwistern in einer schwarzen Familie auf. Der Vater ist charismatisch, aber aufgrund seiner Alkoholsucht nicht in der Lage, die Grundversorgung seiner Familie zu gewährleisten. Er zapft Strom vom Nachbarn ab, die Mutter kocht auf offenem Feuer im Garten, wenn das Geld für Strom und Gas fehlt. Sie sucht Kraft in Gott, indem sie sich einer evangelikalen Kirche anschließt und zieht ihre vier Kinder in diesem Glauben auf.

Als Veras geistig behinderter Bruder Amarinho sich einmal auf dem Schulweg verläuft und einen Nervenzusammenbruch erleidet, denkt die Mutter, er sei vom Satan besessen...

01.02.2024

Denk' ich an ... Sprache

Podiumsgespräch mit:

Dr. Ulrich Harbecke
Monika Nießen-Horré
Philipp Wasmund

Dr. Ulrich Harbecke

Donnerstag, 1. Februar 2024, 19:30 Uhr
Pfarrzentrum St. Kilian
Franz-Busbach-Straße 9


Was hat Sprache mit dem Thema „Menschen und Grenzen“ zu tun? Setzt uns die Sprache Grenzen? Oder verletzen wir mit Sprache Grenzen? Verletzen wir mit Sprache Menschen? Bedeutet Meinungsfreiheit, dass ich jedem alles sagen darf? Welche Macht hat Sprache? Die Besucher sind herzlich eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen.

2024

Das philosophische Café
MENSCHEN und GRENZEN

„Grenzschicksale“ von Ines Godazgar

Seit vierzig Jahren trägt der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt e.V. mit (bisweilen sehr) eigenen Veranstaltungen zur Kultur in Erftstadt bei. Zahlreiche literarische Revuen und eine lange Reihe Philosophischer Cafés wurden mit den Jahren zu einem Label für gute Unterhaltung und anregende Gespräche.

Zuletzt luden der Förderverein und die Integrationsbeauftragte der Stadt Erftstadt, Sandy Auert, zu einer Diskussion mit Pfarrer Willi Hoffsümmer und Prof. Dr. Matthias Bickenbach ein, in der rege über die Grenzen in unseren Köpfen gesprochen wurden, die es zu überwinden gilt, wenn wir uns über Grenzüberschreitungen, Einwanderung, Flüchtlingszahlen, Aufnahmekontingente und Integration austauschen wollen.

Wer sind wir? Was wollen wir? Was wollen wir nicht? Was können wir abgeben/teilen, was nicht? Das scheinen Fragen zu sein, die immer wieder auftauchen, wenn wir uns mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft befassen.

Nun werden diese Themen in einer Reihe zum 40. Jubiläum des Fördervereins weiter vertieft. Wir freuen uns auf Sie bei spannenden Gesprächen und neuen Gedanken.


Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen:

www.vielfalt-erftstadt.de

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@Förderverein Stadtbücherei Erftstadt
@Vielfalterftstadt

2022

Bücher aus der Ukraine

Dezember 2022

Endlich sind sie da!! Die Bücher aus der Ukraine! 214 Bücher für Kinder und Jugendliche (4 Kartons und 71 kg!!) übersetzt, bestellt, bezahlt, verzollt, beschädigt, neu verpackt und … geliefert und … ausgepackt!!

Was für eine Freude! In wenigen Tagen stehen sie zur Ausleihe bereit in der Stadtbücherei Erftstadt – sowohl in Lechenich als auch in Liblar – und auch in Kerpen in der Stadtbücherei. Bücher bedeuten (manchmal) die Welt und deshalb hatten wir die Idee, Bücher aus der Ukraine nach Deutschland zu bringen, um Kindern und ihren Familien eine Freude zu machen. Man kann tatsächlich diese Bücher nicht über den Großhandel der Buchhändler in Deutschland beziehen, sondern muss sie direkt in der Ukraine bestellen. Der Geldtransfer in die Ukraine ist erschwert: Deutschen Banken ist es untersagt, Geld in die Ukraine zu überweisen, weil dort Krieg herrscht. Nur private Banken bieten derzeit die Möglichkeit der Bezahlung – verbunden mit entsprechenden Kosten, versteht sich.

Bücher aus der Ukraine

Am 15. November gab es Bombenangriffe auf Lwiw. Es gab keinen Strom, kein Wasser. Die Partnerstadt Freiburg unterstützte mit Notstromgeneratoren. In Lwiw ist der Verlag The Old Lion Publishing House, bei dem wir die Bücher bestellt haben. Von dort aus waren sie 10 Tage lang unterwegs, an die polnische Grenze, wo sie verzollt wurden, quer durch Polen nach Berlin-Marzahn, wo wir Einfuhrzoll zahlen mussten, anschließend mit DHL weiter nach Erftstadt, wo sie in wenigen Tagen ausgeliehen werden können.

Wir wünschen allen Familien, die in Erftstadt eine vorübergehende Bleibe oder dauerhafte Heimat gefunden haben, eine friedliche und gesegnete Weihnachtszeit!

Monika Nießen-Horré (für den Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt e.V.)

17.12.2020

Kunterbunte Revue

17. Dezember um 19:30 Uhr

In diesem geschichtsträchtigen Jahr, in dem wir gemeinsam den 50. Geburtstag unserer Stadt gefeiert haben, scheint der Zeitpunkt wie geschaffen dafür, sich mit dem Thema Heimat in der Literatur, im Volkslied und in der Malerei zu beschäftigen.

In einem kunterbunten Ensemble aus Texten und Liedern, Bildern und Musik – größtenteils live! – wollen wir vortragen, inszenieren und präsentieren.

Dafür steht uns in diesem Jahr die Bühne im Anneliese-Geske-Haus zur Verfügung!

Zum ersten Mal beteiligen sich an diesem Spektakel die kultIG-Vereine Künstlerforum Schau-Fenster und Szene 93 sowie zahlreiche weitere Akteure! Lassen Sie sich überraschen!

Alles andere bleibt wie es war: Der Eintritt ist frei. Wir laden ein zu Wein und Knabbereien und freuen uns auf Ihren Besuch!

11.09.2020

Lesung aus „Unserem Buch für die Stadt“

Mittwoch, 11. September 17:00 - 19:00 Uhr

Lesung aus „Unserem Buch für die Stadt“ in der Stadtbücherei in Lechenich während einer Ausstellung des Schaufensters im Rahmen der Kulturzeit

07.09.2020

Einzelne Lesungen aus „Unserem Buch für die Stadt“

Samstag, 7. September 14:00 - 18:30 Uhr

Einzelne Lesungen aus „Unserem Buch für die Stadt“ während des Interkulturellen Festes in Köttingen

01.09.2020

Lesung aus „Unserem Buch für die Stadt“

Sonntag, 1. September 16:30 - 18:00 Uhr

Lesung aus „Unserem Buch für die Stadt“ während des Interkulturellen Festes in Köttingen

31.01.2020

Lesung mit Peter Wohlleben

31. Januar 2020 um 19:00 Uhr

Am 31. Januar 2020 laden wir gemeinsam mit dem Team der Stadtbücherei zu einer Lesung mit Peter Wohlleben ein.

Der Förster und Autor wird aus seinem neuesten Buch „Das geheime Band zwischen Mensch und Natur. Erstaunliche Erkenntnisse über die 7 Sinne des Menschen, den Herzschlag der Bäume und die Frage, ob Pflanzen ein Bewusstsein haben“ vorlesen.

Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr im Anneliese-Geske-Haus statt.

Die Karten können ab dem 2. Dezember in der Stadtbücherei in Lechenich (Dr.-Josef-Fieger-Str. 7)
und in Liblar (Bahnhofstraße / Ecke Jahnstraße) zu einem Preis von 15,00 €, ermäßigt 10,00 € (Schüler, Studenten, Azubis und Mitglieder des Fördervereins) erworben werden.

Wir freuen uns auf Sie!

22.01.2020

Mitgliederversammlung

22. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Am 22. Januar 2020 um 19 Uhr findet in der Stadtbücherei in Lechenich die jährliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle sehr herzlich eingeladen sind!

2019

Philosophisches Café

Im Mai wird es endlich wieder ein Philosophisches Café geben.
Dabei stellen wir uns die Frage, ob es eine spezifische weibliche Unternehmenskultur gibt:

Gründen Frauen anders als ihre männlichen Kollegen? Wirtschaften sie anders? Wie präsentieren sie sich auf dem Markt? Sind Frauen die besseren Führungskräfte?

Unter der Moderation von Dr. Ulrich Harbecke laden wir dazu ein, mit Herrn Prof. Dr. Klaus Eckrich (Autor des Buches Kulturveränderung im Unternehmen. 2017) und Erftstädter Unternehmerinnen über diese Fragen zu philosophieren.

2019

Unser Buch für die Stadt

ist erschienen! Im Rahmen eines Projektes zur Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln haben wir an der Aktion der Stadt Erftstadt teilgenommen und mit finanzieller Unterstützung der Stadt ein Buch voller Texte, Bilder und Grafiken zusammengestellt und drucken lassen. Dieses Buch liegt nun vor und wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit präsentiert.

Damit es so weit kommen konnte, haben wir uns mit der Unterstützung von Simon Hellmich, Ulrike Liedemann, Angelika Dötig und Ghada Hazboun mit einer Gruppe junger zugewanderter Menschen und junger ortsansässiger Menschen getroffen und an einer Vielzahl von Abenden in der Stadtbücherei geredet, diskutiert, Ansichten und Erfahrungen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen. Diese unvergleichbar kostbare Zeit ist bewahrt in diesem Buch.

2019

Literarische Revue

In der zweiten Jahreshälfte wird es wieder eine literarische Revue geben – im altbewährten Format: vielseitig, multimedial, bunt. Das Thema ist – nicht zufällig – Heimat. Wir wollen damit an das Projekt Unser Buch für die Stadt anknüpfen. Teilnehmer des Projektes werden mitwirken und eine Kooperation mit Szene ´93 ist angedacht.

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